Katharina-Gundrum-Haus


Direkt zum Seiteninhalt

Besondere Angebote



Zusätzlich zu unserem "normalen" Betreuungsangebot bieten wir folgende besondere pädagogische Angebote:

Musik mit Elke und Musik für alle

Einmal wöchentlich findet eine musikalische Früherziehung der Vorschulkinder statt. Sie beinhaltet Singen, Tanzen, Rhythmik und Gestalten zum Thema Musik. Unsere Kollegin Elke Hofmann, die diese Früherziehung gestaltet, hat dazu spezielle Fortbildungen absolviert.Zeitgleich zu diesem Angebot können die restlichen Kinder bei den Musikkäfern mitmachen. Hier stehen Lieder, Sing-, Finger-, Bewegungsspiele und musikalische Mitmachgeschichten im Vordergrund.

Förderung der Vorschulkinder (Blumenkinder)

Einmal wöchentlich gibt es nachmittags ein besonderes Beschäftigungsangebot. Hier werden die Kinder, die im Herbst des nächsten Jahres in die Schule kommen, gefördert.Der Schwerpunk liegt im fein- und grobmotorischen Bereich (Ausschneiden, Auge-Hand-Koordination, Formerfassung etc.). Ebenso werden die Sozial-, und Sprachkompetenz, die Lernbereitschaft und die Eigenverantwortung geschult. Dieses Förderprogramm ist extra auf das Niveau der Vorschulkinder bzw. dieser Altersgruppe zugeschnitten.

Aktivitäten mit und für die Blumenkinder:

  • Aufführungen zu verschiedenen Veranstaltungen (z. B. Erntedankfest, Sommerfest)
  • Screening durch das Gesundheitsamt und die Grundschulen
  • Schnupper-Schulbesuch
  • Nistkastenbau beim Vogelschutzverein
  • 14 Tage Stadtranderholung im Rot - Kreuz - Haus (5-6 Jährige)
  • Übernachtung
  • Besuch der Städtischen Sparkasse (Werbeveranstaltung)
  • Wöchentliche Zusatzbeschäftigung
  • Wöchentlich "Musik mit Elke"
  • Schultüten basteln
  • Abschiedsfest
  • Abschiedsgottesdienst
  • Abschiedsgeschenk (individuell gestaltete Mappe von den Erzieherinnen für jedes einzelne Kind)
  • "Hören, lernen, lauschen": Spezielle Trainingseinheiten (20 Wochen, 15 Minuten täglich) zur Vorbereitung des Erwerbs der Kulturtechniken Lesen und Schreiben
  • "M U T" - Programm (= Miteinander umgehen trainieren): Fördereinheiten zur Stärkung der Soziakompetenz
  • "Forschen mit Fred": Experimente aus dem naturwissenschaftlichen Bereich
  • Vorschultreff: Kennenlernnachmittage mit den Vorschulkindern der beiden anderen St. Lukas-Kindergärten


Neigungsgruppen

Dies sind differenzierte Angebote für verschiedene Altersgruppen mit begrenzter Kinderzahl. Sie finden im wöchentlichen Rhythmus statt. Die Teilnahme ist - bis auf das Materialgeld - kostenlos. Die Dauer einer einzelnen Neigungsgruppe ist fortlaufend ca. 3 - 5 Wochen. Angeboten werden z. B. Bewegungserziehung/Turnen, Gestalten, Seidenmalerei, Tanz, Musik, Kochen, Theatergruppe ...

Englisch

Einmal in der Woche können die Größeren (5 - 6 Jährige) erste Erfahrungen mit der englischen Sprache machen. Eine, mit dieser Sprache gut vertraute Lehrerin (meist eine Kindergartenmutter oder gute Bekannte des Kindergartens) "unterrichtet" die Kinder für ca. 45 Minuten. Dabei lernen die Kinder spielerisch und mit viel Bewegung und Musik das Verständnis für diese Sprache und können bald die ersten Worte und kurze Sätze verstehen und sprechen. Für diesen Kurs wird ein Unkostenbeitrag erhoben (ca. 60 - 70 € jährlich). Eine Anmeldung ist erforderlich. Auch im Kindergartenalltag begegnen die Kinder oft der englischen Sprache. Wir zählen z.B.. auf englisch oder singen Lieder usw...

Regenbogen-Beschäftigung

Dies ist ein gruppenübergreifendes Förderangebot, zu dem sich die Kinder in altershomogenen Gruppen treffen, um gemeinsam zu überlegen, was sie in den kommenden Wochen interessieren könnte. Dabei werden Kinderkonferenzen abgehalten, in denen die Kinder die Themen selbsttätig bestimmen. So behandelten wir schon das Thema "Prinzen und Prinzessinnen" oder "Indianer".
Dieses Angebot findet einmal wöchentlich am Vormittag statt.

Die Kinder haben sich die Gruppennamen selbst ausgesucht:
Die jüngsten Kinder heißen "Raupen-Kinder".
Die Mittleren nennen sich "Schmetterlings-Kinder".
Die Vorschulkinder sind die "Sonnenblumen-Kinder".

Bewegungsbaustelle

Zusätzlich zum regulären Bewegungsangebot im Wochenplan (einmal pro Woche Turnen) können die Kinder während der Freispielzeit in einer begrenzten Kinderzahl und unter Aufsicht einer pädagogischen Kraft die vielfältigen Bewegungsangebote der Turnhalle frei nutzen.

Gemeinsames Kochen oder Zubereitung eines Brunch mit den Kindern
Einmal in der Woche (jeweils freitags) kochen wir mit den Kindern unser Mittagessen selbst oder bereiten einen Brunch zu. Anschließend essen wir gemeinsam mit allen Kindern.

Häschentag
An einem Vormittag in der Woche (mittwochs) frühstücken die Kinder zusammen. An diesem Tag wird die gesunde Ernährung ganz groß geschrieben: Die Kinder bringen als Brotzeit Obst, Gemüse, Vollkornprodukte, Quark, Joghurt, Müsli o. ä. mit. Gelegentlich bereiten wir auch ein Frühstück gemeinsam vor (z. B Obstquark, Müsli usw.).

Schnuppern der Kindergartenneulinge

Um den Noch-nicht, aber Schon-fast-Kindergartenkindern den Einstieg in den Kindergarten zu erleichtern, können sie ca. vier Monate vor dem offiziellen Kindergartenstart am Nachmittag in den Kindergartenalltag "hineinschnuppern". Am Anfang können die Eltern auch dabeibleiben und ihr Kind begleiten, bis es die Ablösung von den Eltern (speziell von den Müttern) bewältigt hat.

Einzelintegration

Seit 1999 betreuen wir in unserer Einrichtung im Rahmen der, vom Bezirk Unterfranken geförderten Einzelintegration behinderte oder von Behinderung bedrohte Kinder. Diese Kinder werden fünf Stunden in der Woche von einer erfahrenen Fachkraft zusätzlich in einer therapieähnlichen Spielstunde betreut.

Diese Spielstunde dient zur individuellen ganzheitlichen Förderung und soll das betroffene Kind in seiner Entwicklung unterstützen und positiv beeinflussen. Gleichzeitig erlebt das Kind in der Gruppe einen ganz normalen Kindergartenalltag und profitiert von den sonstigen Aktionen des Kindergartens zusätzlich.

Alle Kindergartenkinder lernen den rücksichtsvollen und liebevollen Umgang miteinander und das Akzeptieren einer jeden, ganz individuell ausgeprägten Persönlichkeit mit all ihren Stärken und Schwächen.

Portfolio

Der Begriff „Portfolio“ setzt sich aus den lateinischen Begriffen „portare“ (tragen) und „folium“ (Blatt) zusammen und bedeutet soviel wie „zusammengetragene Blätter“. Das heißt, ein Portfolio ist eine zielgerichtete Sammlung von Dokumenten, die in einer Mappe, einem Ordner oder ähnlichem aufbewahrt und geordnet werden.
Vor allem in Schweden werden Portfolios seit vielen Jahren verwendet, um die Entwicklung von Kinder zu dokumentieren, aber auch in Deutschland und bei uns in Bayern gewinnt die Lerndokumentation nicht zuletzt durch den Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan (s. S. 6) immer mehr an Bedeutung.

Portfolios dokumentieren Lernschritte, die gemeinsam mit dem Kind reflektiert und weiterentwickelt werden. Die Entscheidung darüber, was dokumentiert werden soll, liegt beim Kind. Um es in diesem Prozess einfühlsam und individuell zu begleiten, hat jede Erzieherin feste Bezugskinder. So wird festgehalten

  • was ein Kind kann
  • was ein Kind lernen will
  • wie ein Kind etwas gelernt hat, welche Strategie zum Erfolg geführt hat
  • was ein Kind meint und denkt
  • was einem Kind wichtig ist
  • was ein Kind tut (alleine, mit anderen, im Kindergarten, zu Hause)


Ziele der Portfolioarbeit

Für das Kind

Da sich das Portfolio ausschließlich an den Stärken des Kindes orientiert, also nur dokumentiert wird, was das Kind bereits kann und gelernt hat, fördert es sein Ich-Gefühl und die Wahrnehmung seiner Individualität. Es erfährt Wertschätzung, wodurch sein Selbstbewusstsein gesteigert wird. Außerdem wird die Entwicklung der lernmethodischen Kompetenz gefördert, d. h. ein Kind entwickelt eine Vorstellung davon, wie man lernt. Nicht zuletzt unterstützt das Portfolio die Motivation des Kindes, sich neues Wissen und Kompetenzen anzueignen.

Für die Erzieherinnen

Die Portfolioarbeit unterstützt das pädagogische Personal, die Fähigkeiten eines Kindes bewusster wahrzunehmen und auf dessen Stärken zu bauen. Daraus resultiert die Möglichkeit, die Angebote im Kindergarten noch besser auf die Bedürfnisse der Kinder abzustimmen und dabei die eigene Arbeit immer wieder zu reflektieren. Gleichzeitig ergibt sich eine Transparenz nach außen, die zeigt, was und wie im Kindergarten gearbeitet wird.

Für die Eltern

Über das Portfolio kommen Eltern mit ihren Kindern ins Gespräch und erfahren so Dinge aus deren Kindergartenalltag. Durch ihre aktive Mitarbeit am Portfolio (z. B. Fotos von zu Hause) entsteht eine Kooperation mit den pädagogischen Fachkräften, die eine vertrauensvolle Basis entstehen lässt. Vor allem für Entwicklungsgespräche bietet das Portfolio eine gute Grundlage.


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü