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Montessori
Die Mitarbeiterinnen
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Wir wollen die Kinder in ihrer ganz individuellen Entwicklung unterstützen |
Beispiel: Ein Kind kommt in den Kindergarten und lehnt die angebotene Arbeit mit dem Montessori-Material ersteinmal ab. Es möchte lieber den ganzen Tag knetet, kleben, schnipseln etc. Für uns ist das okay, denn vielleicht wurde dieses Kind ja zuhause schon genug mit ähnlichen Lerninhalten konfrontiert und ist im Moment gesättigt |
Wir wollen sehen, was den Kindern gut tut und danach handeln |
Beispiel: Einige Kinder kommen nach einem verregneten Wochenende mit dem Wunsch in den Kindergarten, sich mal ein wenig austoben zu können. Wir werden in der Turnhalle eine Bewegungsbaustelle aufbauen, um den Kindern so zusätzliche Bewegungsangebote zu ermöglichen. |
Wir wollen jedes einzelne Kind in seiner Persönlichkeit achten |
Beispiel: Ein Kind kommt morgens in die Gruppe und möchte lieber alleine sein. Auch wenn es nach außen hin so aussieht, als würden wir uns nicht um das Kind kümmern, so wird dessen Wunsch nach Ruhe und Alleinsein dennoch respektiert. Wir beobachten das Kind unauffällig und werden versuchen es zu einem geeigneten Zeitpunkt in das Kindergartengeschehen zu integrieren. In den meisten Fällen wird das Kind aber selbst aktiv. |
Wir wollen die Kinder zu verantwortungsvollem Handeln erziehen |
Beispiel: Wir zeigen den Kindern den richtigen Umgang mit der Schere, dem Messer, Streichhölzern, Geschirr usw. und bringen ihnen das Vertrauen entgegen, verantwortungsvoll mit diesen "gefährlichen" Dingen umzugehen.
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Wir wollen da helfen, wo Hilfe gefragt ist |
Beispiel: Jedes Kind, das neu in den Kindergarten kommt, bekommt ein älteres Kind als "Paten" zur Seite gestellt. Dieses ältere Kind hilft dem Kindergartenneuling bei dessen Integration. Es werden Gruppenregeln erklärt, räumliche Orientierungshilfen gegeben, es wird beim Anziehen geholfen, oder auch mal beim Gang zur Toilette begleitet. |
Um all diese Ziele zu erreichen, sollte im Kindergartenalltag Raum und Gelegenheit gegeben sein, das Kind und die Gruppe intensiv, ohne Vorurteile und in Ruhe zu beobachten. Erst dann können wir situationsgerecht handeln und dem Kind Angebote machen, die seinem Entwicklungsstand entsprechen. Leider ist in der Praxis dazu nicht immer genügend Gelegenheit, da die Rahmenbedingungen in der Kindergartenarbeit oft nicht optimal sind oder nicht optimal genutzt werden können. |
Die vorbereitete Umgebung, das Arbeitsmaterial und die Spielsachen |
Nicht: |
Ein Kind ist 5 Jahre alt und sollte wohl endlich mal die Schleife zu binden lernen! |
Sondern: |
Ein Kind möchte sich gerne selbst die Schuhe zubinden und es besitzt die nötige manuelle Geschicklichkeit. Das Kind kann nun zum Schleifenrahmen greifen und den Erzieher bitten: "Zeig mir, wie das geht!" oder der Erzieher bietet dieses Montessori-Material dem Kind an, um ihm in langsamen Schritten zu demonstrieren, wie es die Schleife binden kann. |
Die Arbeit des Kindes
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Kindergarten / Elternhaus
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